Prozessoptimierung macht stark

Kleine und mittlere Unternehmen verschenken oft Optimierungspotenzial, ohne es zu wissen. Wie mittelständische Unternehmen Weltklasse werden

Kleine und mittlere Produktionsunternehmen (KMU) sind oft erfolgreich, weil sie mit exzellenten und innovativen Produkten anspruchsvolle Märkte bedienen und dabei gute Erträge erwirtschaften. Die handelnden Personen haben dabei häufig primär die Weiterentwicklung und den Vertrieb der Produkte im Blick, weniger die Effizienz betrieblicher Abläufe. Sie sind oft nicht in der Lage, die Effizienz der Prozesse und der Organisation treffsicher zu beurteilen, denn es fehlen Vergleiche zu anderen Unternehmen. Zudem ist den Unternehmen oft nicht bewusst, welche Potenziale sie verschenken – Potenziale, um die Wettbewerbsfähigkeit in europäischen Hochlohnländern zu sichern und zu steigern. Ein Analyse- und Bewertungs-Instrument stellt die Situation des Unternehmens dar und gibt eine Prognose für erzielbare Verbesserungen. Damit wird das Ergebnis von Optimierungsmassnahmen prognostizierbar, das Risiko sinkt.

Potenziale nutzen mit ganzheitlichen Produktions- oder Managementsystemen

Sogenannte ganzheitliche Produktions- oder Managementsysteme verwenden heute die grossen Unternehmen aus allen Branchen. Es ist ein System sorgfältig aufeinander abgestimmter Methoden, um die Wertschöpfungsprozesse im Unternehmen zu steuern oder zu optimieren. Best-Practice-Methoden für Entwicklung, Einkauf, Produktion, Logistik und Distribution, die den Prinzipien des Lean Management folgen, bilden dabei das methodische Gerüst. Damit verhindern die Unternehmen Verschwendung in den Prozessen und steigern die Effizienz deutlich. Letztlich wirken sich diese Massnahmen positiv auf die erzielbaren Stückkosten und auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aus. Bis diese methodische Exzellenz erreicht ist, dauert es in der Regel mehrere Jahre und es erfordert fortdauernde Anstrengungen, um die Verbesserungen zu erzielen, zu stabilisieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: io Management von März/April 2013

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