Regionale und überregionale Netzwerke intelligent nutzen

Unter diesem Titel sind wir am 24.05.2018 der Einladung der Zukunftsallianz Maschienenbau e.V. (nachfolgend ZAM genannt) nach Bargteheide zum dortigen Gastgeber Getriebebau NORD nachgekommen.

Das agile Innovationsnetzwerk ZAM ist auch im „Echten Norden“ aktiv. Auch nördlich der Elbe vernetzen sich Unternehmen aus Maschinenbau & Industrial Automation, Systemlieferanten der Branche und Institute der angewandten Produktionstechnikforschung mit dem Ziel, einen regelmäßigen Wissens- und Erfahrungstransfer speziell für mittelgroße und kleine produzierende Unternehmen zu organisieren. Die ZAM kooperiert dabei mit den regionalen Akteuren aus Kammern und Verbänden im Norden, Westen und Osten Deutschlands, um sich als Impulsgeber für strategische Themen und operative Lösungsansätze zur Zukunftssicherung der mittelständischen Unternehmen einzubringen.

Die CCMI Kurzanalyse erfasst in nur zwei Tagen alle relevanten Unternemensdaten

Das CCMI, Premiumpartner im ZAM-Netzwerk, war geladen um einen Einblick in den regelmäßigen Wissens- und Erfahrungstransfer in die produzierende Industrie zu geben. Ein sich ständig entwickelndes Tool dabei ist die CCMI-Kurzanalyse. Mit der CCMI-Kurzanalyse gelingt es innerhalb von zwei Analysetagen alle relevanten Unternehmensdaten zu sammeln. Dies erfolgt durch einen Datenerfassungsbogen, aber vor allem durch die persönliche Befragung der Führungskräfte. Die Daten werden benötigt, um das Unternehmen vollumfänglich zu bewerten, konkrete Handlungsmaßnahmen abzuleiten und das Einspar- oder Wachstumspotenzial in Euro zu bemessen. Diese Anregungen und natürlich die Umsetzung, begleitet durch die CCMI-Mitarbeiter, helfen den Unternehmen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Darüber hinaus berichtete Inke Deharde-Beduhn (Projektingenieurin im CCMI) über die CCMI-Arbeitskreise, Cross-Industry Austausche sowie Lösungstransfers und untermauerte diese Netzwerkeaktivitäten mit dem Beispiel des Forschungsprojektes LeanProductionPharma. Bei diesem Projekt wurde zusammen mit der TU-Berlin, der FAH sowie weiteren Pharma-KMU ein ganzheitliches Produktionssystem für mittelständische Pharmaunternehmen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit entwickelt.

Weitere spannende Vorträge an diesem Abend wurden von der Firma Herose zum Thema Produkt-Neuentwicklung und Prozessstrategien und vom Gastgeber zum Thema „Produktvarianz digital im Griff“ gehalten. Ergänzend dazu referierte die Beratung Osborne Clark zum Thema Know-how Schutz, der bei der Digitalisierung der Geschäftsprozesse eine immer wichtigere Rolle einnimmt.

 

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