Arbeitskreis „Operations Excellence“
am 23.05.2019 zusammen mit dem Digital Leadership Lab an der Leuphana Universität Lüneburg

Digitalisierung als Führungsaufgabe wahrnehmen

Mit 90 Teilnehmern war der höchste Raum im Libeskindbau (Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg) bis auf den letzten Platz gefüllt und neben einer großartigen Aussicht über Lüneburg gab es interessante Einsichten in das Thema Digitalisierung. „Digitalisierung im Mittelstand – Personen und Prozesse richtig managen“ war der Titel des 15. Arbeitskreises Operations Excellence der IHK Lüneburg-Wolfsburg, der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum und des CCMI.

Dass das Thema Digitalisierung nach wie vor für viele Unternehmen ein undurchdringliches Feld ist, zeigte sich neben der hohen Besucherzahl auch daran, dass einige Unternehmen gleich mit einer ganzen Reihe von Verantwortlichen vertreten waren, da nicht eindeutig klar ist, wo dieses allumfassende Thema eigentlich aufzuhängen ist. Die Lösung des Abends lautete: Digitalisierung ist eine Führungsaufgabe und kann mit Hilfe eines passenden Entwicklungsplanes zu einer gut leistbaren und gewinnbringenden Aufgabe werden.

Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Markus Reihlen, Vizepräsident der Leuphana Universität Lüneburg und Herrn Michael Petz, Leiter der gemeinsamen Innovationsförderung der IHK Lüneburg-Wolfsburg und IHK Stade, führte CCMI-Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Heinrich Schleich durch das Programm.

Unter dem Titel „Die Führungskraft als Treiber einer erfolgreichen Digital- und Innovationskultur“ hielt Herr Christian Otto, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Digitale Führung im Mittelstand@Digital Leadership Lab“ am Institut für Performance Management, einen sehr anregenden Vortrag. Er zeigte auf, was die neue Rolle der Führungskraft in der „digitalen Zukunft“ sein wird und über welche fünf Faktoren dem Unternehmer ein erfolgreicher Wandel hin zu einer Digital- und Innovationskultur gelingt.

 


Um die wissenschaftlichen Ansätze mit Leben zu füllen, referierte Herr Piotr Furman von VIER PFOTEN über die erfolgreiche Zusammenarbeit in einer internationalen und digitalisierten Welt der Stiftung für Tierschutz.

Nun wussten die Teilnehmer zwar, worin ihre aktuellen Aufgaben und zukünftigen Herausforderungen bestehen, aber die Frage nach den ganz konkreten Schritten und nach einem gesamthaften Überblick über den digitalen Reifegrad ihres Unternehmens war noch nicht abschließend geklärt. An diese Fragestellung knüpfte Frau Dr. Inke Deharde-Beduhn, ebenfalls Geschäftsführerin im CCMI und seit dem Veranstaltungsmorgen offiziell Doktorin, an. Unter dem Titel „Bestimmung des digitalen Reifegrades und Entwicklung von Handlungsoptionen“ fühlte sie den Teilnehmern auf den Zahn. Neben den aktuellen Entwicklungen und Schwerpunkten der Digitalisierung im Mittelstand, wurde auch offen über die Defizite in Unternehmen gesprochen.

 

Basierend auf den breiten Erfahrungen aus Beratungsprojekten im Mittelstand und dem Spezialistenwissen im CCMI ist ein kompaktes Analyseinstrument entwickelt worden, das abschließend vorgestellt wurde. Der CCMI Digi-Check ermöglicht es, den Reifegrad von Unternehmen in Bezug auf Digitalisierung und Industrie 4.0 zuverlässig zu ermitteln und darauf aufbauend die relevanten Handlungsfelder zu identifizieren und Umsetzungsstrategien sowie einen maßgeschneiderten Entwicklungsplan für Unternehmen abzuleiten.

Nach einer intensiven Fragerunde endete die Veranstaltung mit der Möglichkeit die Technologien des Digital Leadership Labs zu testen und bei einem Imbiss und Getränken interessante Kontakte zu knüpfen und sich intensiv zu den gesehenen, gehörten und erlebten Digitalisierungsthemen auszutauschen.

 

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