KMU stehen attraktive Fördermöglichkeiten zu

Im April dieses Jahres wurde das CCMI erfolgreich im Förderprogramm go-digital autorisiert und steht Ihnen als kompetenter Partner für Ihre digitale Zukunft gern zur Verfügung. Wir haben nachstehend die wichtigsten Informationen zum Förderprogramm für Sie zusammengefasst und freuen uns von Ihnen zu hören.

Das Förderprogramm go-digital unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe, die ihre Geschäftsprozesse mithilfe digitaler Lösungen optimieren wollen – service- und kundengerecht, effizient und sicher. Dabei stehen den KMU durch vom BMWi autorisierte Beratungsunternehmen in den Hauptmodulen „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ sowie dem Nebenmodul „IT-Sicherheit“ zur Seite. Auf diese Weise profitieren Sie von einer passgenauen Beratung, die sich an Ihren konkreten Bedürfnissen orientiert.

 

Förderberechtigte

Rechtlich selbständige kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks können durch die Förderung von Beratungsleistungen begünstigt werden, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • unter 100 Beschäftigte bei Vertragsabschluss (einschließlich aller Partnerunternehmen und verbundenen Unternehmen)
  • Vorjahresumsatz oder Vorjahresbilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro
  • Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Deutschland
  • Förderfähig nach der De-minimis-Verordnung

Sofern ein KMU „Partnerunternehmen“ oder „verbundenes Unternehmen“ ist, müssen wir als Beratungsunternehmen die Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung der Europäischen Union hinsichtlich Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz/Bilanzsumme bestätigen.

 

Finanzieller Umfang

Beratungsleistungen im Modul „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ werden mit einer Förderquote von 50 % gefördert. Als Begünstigte zahlen Sie nur einen Eigenanteil an uns als Beratungsunternehmen. Der Förderumfang beträgt maximal 20 Tage in einem Zeitraum von sechs Monaten.

Weitere Details zum finanziellen Förderumfang
  • Förderquote von 50 % auf einen maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro
  • Zunächst muss ein Hauptmodul mit mindestens 51 % des Förderschwerpunktes gewählt werden
  • Im Modul „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ sind bis zu 20 Beratertage förderfähig, einschließlich
    • bis zu vier Beratertage für eine Potenzialanalyse und Grobkonzeptionierung
    • bis zu sechs Beratertage für sachverständige Dritte in der Umsetzungsphase
    • sowie zwei Beratertage für IT-Sicherheit*
      * Sollte als Hauptmodul „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ oder „Digitale Markterschließung“ gewählt werden, so sind zwingend zwei Beratertage für IT-Sicherheit (Förderkriterien nach Modul IT-Sicherheit) durchzuführen. Hierfür kann bei Bedarf ein sachverständiger Dritter einbezogen werden.

 

Fördermodule

Das CCMI bietet Ihnen Beratungsleistungen und konkrete Umsetzungsunterstützung im go-digital Modul „Digitalisierte Geschäftsprozesse“. Wir beraten und begleiten Sie bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen zum Auf- bzw. Ausbau digitaler Prozesse. Wir entlasten förderfähige Unternehmen von allen Formalitäten – vom Antrag auf Fördermittel bis zum Nachweis der Verwendung.

Modul Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Einführung von e-Business-Software-Lösungen für Gesamt- oder Teilprozesse des Unternehmens einschließlich einer möglichst sicheren Abwicklung im Unternehmen oder zwischen Unternehmen und Kunden bzw. Geschäftspartnern.
  • Je nach Wissens-, Erfahrungs- und Umsetzungsstand innerhalb des Unternehmens sind Beratungs- und Umsetzungsleistungen zu unterschiedlichsten Themenfeldern in allen Unternehmensbereichen möglich:
    • Potenzialanalyse: Welche digitalen Potenziale bieten sich in Ihrem Unternehmen an?
    • E-Business-Software: Auswahl, Planung und Implementierung von unterstützenden Systemen (z.B. Zeiterfassungssysteme, Betriebsdatenerfassungssysteme, Dokumentenmanagementsysteme, etc.)
    • Optimierung bestehender elektronischer Schnittstellen im Unternehmen, zu Kunden und Lieferanten oder bspw. im Zahlungsverkehr.
    • Und vieles mehr
  • Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren und vereinfachen sowie sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren.

 

Leistungen

Wir als CCMI tragen die Gesamtverantwortung für das jeweilige Projekt, stellen den Projektantrag und übernehmen die verwaltungsseitige Abwicklung des Projekts.

Gefördert werden Beratungen und Leistungen, die den Anforderungen an die Module entsprechen. Die Beratungsleistung besteht aus zwei Schritten:

1. Potenzialanalyse und Erstellung eines groben Realisierungskonzepts

In einem ersten Schritt analysieren wir die digitalen Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens, um geeignete Maßnahmen zu empfehlen und den zeitlichen und finanziellen Aufwand abschätzen zu können. Hierfür sind folgende Schritte erforderlich:

  • Fachliches Erstgespräch zur Analyse des Ist-Zustandes im Hinblick auf IT-Sicherheit und digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Erarbeitung eines Stärken-Schwächen-Profils Ihres Unternehmens im Hinblick auf
    • Leistungsfähigkeit der Technik und Potenzial von Hard- und Software
    • wirtschaftliche Lage
    • Marktsituation
  • Empfehlung geeigneter Maßnahmen und Vorprüfung des notwendigen technischen und organisatorischen Grades zu deren Umsetzung
  • Erstellung eines groben Realisierungskonzeptes unter Einbeziehung
    • der oben genannten Informationen
    • der notwendigen betriebswirtschaftlichen Aspekte
    • des voraussichtlichen Zeitbedarfes und der Umsetzungskosten
  • Soweit erforderlich, Auswahl und Beauftragung eines sachverständigen Dritten
  • Qualitative und quantitative Einschätzung der Erfolgsaussichten

Eine Potenzialanalyse ist nicht zwingend erforderlich, wenn wir Ihr Unternehmen und dessen Potenzial bereits kennen oder Sie selbst den konkreten Handlungsbedarf detailliert benennen können.

2. Konkretisierung und Umsetzung des Realisierungskonzepts

Wir empfehlen Ihnen dann, ob und wie genau Sie Ihre innerbetrieblichen Geschäftsabläufe und/oder Ihre Marketingaktivitäten teilweise oder vollständig digitalisieren sollten. Wir suchen nach Methoden, die auf den individuellen Arbeitsalltag Ihres Unternehmens oder Handwerksbetriebes zugeschnitten sind: praktikable Modelle mit nutzerfreundlicher Software, leicht bedienbare und vor allem sichere IT-Systeme und -Dienste.

Hierbei hat das CCMI folgende Aufgaben:

  • Erstellung eines Projektplans, inkl. zugehöriger Arbeitsschritte, Arbeitspakete und deren Zeitbedarf
  • Empfehlung von Maßnahmen zur Beseitigung der festgestellten Defizite bei Hard- und Software; wenn erforderlich, Ermittlung eines sachverständigen Dritten (inkl. Vorbereitung der Zusammenarbeit zwischen sachverständigem Dritten und begünstigtem Unternehmen)
  • Projektdurchführung und –controlling (administrative Serviceleistungen)
  • Auswertung des abgeschlossenen Projektes
    • Beurteilung der Abläufe und Aktivitäten
    • zu erwartende Ergebnisse
    • Schlussfolgerungen für eventuelle weitere Maßnahmen

Antragsverfahren

Anträge auf Gewährung einer Zuwendung nimmt der Projektträger EuroNorm GmbH in schriftlicher und elektronischer Form entgegen. Die Antragsformulare liegen dem CCMI vor und sind gemeinsam mit dem Begünstigten auszufüllen. Die Einreichung erfolgt dann wieder über das CCMI.

Die Richtlinie ist bis zum 31. Dezember 2021 befristet.

Alle Informationen zum Förderprogramm finden Sie zusammengefasst auch im offiziellen Flyer des BMWi.

Kontakt

EuroNorm GmbH
Stralauer Platz 34
10243 Berlin

Telefonnummer: 030 97003 333

E-Mail: go-digital@euronorm.de

Bei Interesse am go-digital-Förderprogramm oder weiteren Fördermöglichkeiten sprechen Sie uns gerne an.

Kontakt zum CCMI

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